
Heute stand erstmal etwas Sightseeing in Miami und dann baden auf dem Plan, also machten wir uns direkt auf dem Weg zum Bayside Marketplace. Dort angekommen nahmen wir erstmal das „Earlie Bird“ Special im dortigen Parkhaus in Anspruch. Wenn man vor 10 Uhr da ist und vor 18 Uhr wieder weg, zahlt man nur $ 5 fürs Parken. Für Miami also ziemlich günstig. Bei strahlendem Sonnenschein und mit Blick auf den Hafen und dementsprechend noblen Yachten, frühstückten wir erstmal gemütlich bei der Latin America Cafeteria und tranken lecker kubanischen Kaffee.
Um 12 Uhr wollten wir dann eine Schiffsrundfahrt mit der Island Queen machen. Da bis dahin noch etwas Zeit war, bummelten wir noch ein wenig durch die Geschäfte am Bayside Marketplace. Die Rundfahrt ging dann 1 ½ Stunden vorbei an der Skyline von Miami Downtown, Port of Miami, Fisher Island, Miami Beach und natürlich der berühmten „Millionaire´s Row“ – die Heimat der Reichen und Berühmten. Hier haben z.B. Gloria Estefan und Shaquille O´Neal ihr „Ferienhaus“ mit direktem Zugang zum Wasser und dicken Yachten davor gesehen.
Entdecken konnte man aber ausser ein paar Gärtnern die die Grundstücke penibel pflegten natürlich niemanden. Eventuell haben wir auf einem Boot auf dem Dreharbeiten im Gange waren Robin Williams gesehen, aber sicher sind wir uns nicht. Ist aber trotzdem eine sehenswerte und interessante Rundfahrt mit tollen Ausblicken.
Wieder zurück am Bayside Marketplace machten wir uns auf den Weg nach Little Havanna zur calle ocho. Ich habe in diversen Reiseberichten gelesen, dass man dort besonders lecker kubanischen Kaffee trinken konnte. Dort angekommen wussten wir allerdings nicht so recht, wo man dort jetzt am besten einen Kaffee bekommt und haben einfach vor einer „bakery“ geparkt um uns da einen Kaffee zu holen. Da in Little Havanna aber eigentlich aber nur spanisch gesprochen wird, so wie überhaupt in einem Großteil von Miami, war die Bestellung etwas schwierig. Christian hat zwar eigentlich 2 Café con leche bestellt, aber dadurch dass die Bedienung kaum englisch sprach und er nicht ganz perfekt, haben wir erstmal nur einen schwarzen doppelten cubanischen Espresso mit viel Zucker bekommen.
Nach kurzen hin und her wurden daraus aber dann doch noch 2 leckere, wenn auch noch süsse kubanische Milchkaffees (sie hatte den süßen Espresso direkt weiterverwendet). Letztendlich wurden wir dann von einem englisch und spanisch sprechenden anderen Gast noch nett darüber aufgeklärt, dass wir das nächste Mal für einen kubanischen Kaffee mit Milch einen „Café con leche“ bestellen müssen und wenn wir mal ‚ne ganze Nacht und den darauf folgenden Tag wach sein wollen einen Café … Den Namen haben wir mittlerweile beide vergessen, aber es hat in der Bäckerei jedenfalls für eine Menge Spaß gesorgt. Und die 2 Dollar für die zwei Kaffee waren sensationell günstig.
Danach sind wir erstmal wieder zurück zum Hotel und waren bei strahlendem Sonnenschein am Pool. Am frühen Abend sind wir dann noch ein bisschen zum bummeln in die Dolphin Mall. Zum Abendessen sind wir dann in „the Melting Pot“, einer Restaurantkette in der es nur diverse Fondues gab. Wir haben uns für das „the big night out“ Menü entschieden. Das bestand zur Vorspeise aus Käsefondue (dazu Brot, Äpfel und Gemüse), dann als zweite Vorspeise Salat, als Hauptspeise Fondue mit Fleisch und Shrimps und zum Nachtisch Schokoladenfondue (bestehend aus Schokolade und Erdnussbutter) und diversen Früchten, Marshmallows, Käsekuchen und einer Art mit Karamell überzogener Puffreis. Die spinnen die Amis!!! Und wir auch, da wir es ja selbst gegessen haben, aber es war himmlisch lecker! Allerdings platzten wir danach fast. Um Mitternacht waren wir dann wieder im Hotel zurück, haben noch ein bisschen durch das Fernsehprogramm gezappt Reiseberichte geschrieben und dann selig eingeschlafen.
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